Klaviertrio im Speicher

Die Violinistin Gudrun Schaumann

Die international renommierte Geigerin Gudrun Schaumann wird am Samstag, den 30.5.2015 von 17 bis 19 Uhr zur Eröffnung des Konzertsaals ein Klaviertrio-Programm mit Werken von Beethoven, Schumann und Brahms gestalten. Gudrun Schaumann spielt eine Stradivari von 1731 mit Darmsaiten und verwendet verschiedene Barockbögen, ihre bei Capriccio erschienen Schumann-CD-Einspielungen fanden den einhelligen Beifall der Kritiker.

Gudrun Schaumann wurde in Thüringen als Tochter eines Oboisten geboren. Ihre Familie flüchtete von Ost-Berlin über die Berliner Mauer in den Westen. Schon früh gab sie ihr erstes öffentliches Konzert mit den Violinkonzerten von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart. Später wurde sie Stipendiatin der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ und der „Bruno Walter Memorial Foundation New York“ und studierte an der „Juilliard School of Music“ in New York bei Dorothy DeLay sowie in London bei Nathan Milstein. Entscheidende Impulse für ihre musikalische Entwicklung erhielt sie in Kursen von Sergiu Celibidache, Nikolaus Harnoncourt, Johann Sonnleitner und Anthony Spiri. Als Kammermusikerin wie auch als Solistin mit Orchester konzertierte sie u.a. bereits im Konzerthaus und Musikverein in Wien, der Londoner Wigmore Hall, sowie der Carnegie Hall in New York. Außerdem trat sie bei europäischen Kammermusik-Festspielen sowie in Kanada und Asien und spielte für verschiedene Rundfunkanstalten diverse Barock-Kompositionen ein. Schaumann unterrichtete außerdem mehrere Jahre am Richard-Strauss-Konservatorium der Hochschule für Musik in München. Besonders widmet sich Schaumann der historischen Aufführungspraxis des 17. bis 19. Jahrhunderts. (Website Gudrun Schaumann)

 

Zu dem Klaviertrio-Ereignis im Speicher am Kaufhauskanal werden zwei weitere namhafte Kammermusiker eingeladen. Tobias Koch (mehr) spielt einen Pleyel-Hammerflügel von 1848, der Cellist Andreas Müller (mehr)  nahm 2014 eine CD in audiophiler Qualität mit Tobias Koch und dem Pleyel Quartett Köln auf.

Der Hammerflügel-Spezialist Tobias Koch

Mit Entdeckungsfreude und unvoreingenommener Vielseitigkeit dem Geheimnis des Klanges nachspüren, das ist das musikalische Credo von Tobias Koch. Als einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation faszinieren ihn Ausdrucksmöglichkeiten historischer Tasteninstrumente. Ebenso unorthodox wie lebendig spielt er Cembalo, Clavichord, Tangenten- und Hammerflügel, Orphika, Pedalflügel, Orgel und romantischen Konzertflügel – und gestaltet darauf ein weitgespanntes Repertoire, das von Orlando Gibbons bis in die unmittelbare Gegenwart reicht. Vom unwiderstehlichen Klang alter Klaviere magisch angezogen widmet er seine Konzerttätigkeit exklusiv historischen Instrumenten und gilt als einer der profiliertesten Hammerflügel-Spezialisten. 

Eine umfassende musikalische Laufbahn führt ihn durch ganz Europa. Tobias Koch gastiert als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter bei bedeutenden Festivals. Künstlerische Impulse erhielt er in Meisterklassen von David Levine, Roberto Szidon, Walter Kamper, Claire Chevallier und Jos van Immerseel. Wichtige Partner sind Andreas Staier, Gottfried von der Goltz, Joshua Bell, Steven Isserlis, Markus Schäfer, Concerto Köln, Hofkapelle Stuttgart und Frieder Bernius.

Tobias Koch pflegt eine enge Zusammenarbeit mit Instrumentenbauern, Restauratoren und Instrumentensammlungen. Lehrtätigkeit an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, über 250 Radio/TV-Produktionen und vielseitige Publikationen runden seine musikalische Tätigkeit ebenso ab, wie inzwischen mehr als 25 CD-Aufnahmen mit Werken von Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Schubert, Burgmüller, Schumann, Chopin, Liszt, Hiller, Wagner und Brahms. (Website Tobias Koch)

Der Cellist Andreas Müller

Andreas Müller studierte Violoncello bei Reinhard Latzko an der Musikhochschule Basel und bei Clemens Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg. Er besuchte Meisterkurse für Cello und Kammermusik, u.a. bei Arto Noras, Gabor Takács, Ferenc Rados und Anner Bjilsma und wurde mehrfach vom Festival „Open Chamber Music“ in Prussia Cove, Cornwall, eingeladen. 

Von 2003 bis 2009 war er Cellist des Asasello Quartetts. Das Quartett studierte bis 2006 in Köln beim Alban Berg Quartett (Kammermusik) und David Smeyers (Neue Musik). Außerdem wurde die Arbeit stark geprägt von Christophe Desjardins (Ensemble Intercontemporain, Paris) und Chaim Taub (Tel Aviv).
Es folgten eine rege Konzerttätigkeit, verschiedene Wettbewerbsauszeichnungen, CD-Produktionen sowie zahlreiche Rundfunkaufzeichnungen.

Seit 2010 ist Andreas Müller als Solist und freischaffender Cellist tätig und spielt regelmäßig als Gast in verschiedenen Orchestern und Ensembles (WDR-Sinfonieorchester Köln, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Ensemble Resonanz Hamburg, musikFabrik Köln, Kammerorchester Köln u.a.).

Er musiziert in verschiedenen Kammermusikensembles (u.a. Pleyel Quartett Köln) und gibt mit seinen Duo-Partnern Naré Karoyan, Judith Flury und Benjamin Engeli (Tecchler Trio) Sonatenabende.

Andreas Müller beschäftigt sich außerdem mit historischer Aufführungspraxis und spielt mit
verschiedenen Ensembles aus der Szene der Alten Musik.
2014 spielt er eine CD mit Tobias Koch und dem Pleyel Quartett Köln ein.

Als Dozent ist er seit vielen Jahren in verschiedenen Kursen für Kammermusik, Celloensembles und Orchester tätig und erteilt privaten Cello- und Kammermusikunterricht in Köln und Basel. (Website Andreas Müller)

 

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